Der Einwohnerantrag ist fertiggestellt, wir haben 5 Kernforderungen für die wir nun Unterschriften sammeln:

  1. Der Kfz-Durchgangsverkehr in der Gleimstraße soll mit schnell umsetzbaren, baulichen Mitteln verhindert werden (z.B. durch die Sperrung des Gleimtunnels für Kfz);
  2. Mit Bürgerbeteiligung soll ein Konzept entwickeln werden, dass den PKW An- und Abreiseverkehr zu Veranstaltungen in der Max-Schmeling-Halle und dem Jahn- Sportpark unterbindet;
  3. Die zügige Einrichtung der Fahrradstraße in der Gleimstraße soll mit allen Mitteln vorangetrieben werden
  4. Unter Beteiligung von Einwohnern und lokalen Gewerbetreibenden sollen im gesamten Kiez, insbesondere im östlichen Teil der Gleimstraße, Lieferzonen in dem Umfang eingerichtet werden, so dass das Parken in zweiter Reihe unterbleibt;
  5. Es sollen öffentliche Sitzgelegenheiten geschaffen sowie alle Baumscheiben im Viertel mit Bäumen zu bepflanzt und wenn nötig vergrößert (>5qm) werden.

Nun benötigen wir 1000 Unterschriften damit er in der BVV behandelt wird.

Download “Einwohner*innenantrag: Gleimviertel für alle!” Einwohnerinnenantrag_V7.pdf – 20-mal heruntergeladen – 135 kB

Unterschriftensammlung

Helft uns beim Unterschriftensammeln. Ihr könnt den Einwohnerantrag auf dieser Homepage herunterladen und selbstständig Unterschriften sammeln. Vorraussetzung ist, dass die Unterzeichner in Pankow gemeldet sind und über 18 Jahre sind.

Die Unterschriftenzettel können dann einfach an die auf dem Zettel angegebene Adresse gesendet oder dort abgegeben werden: „Gleimviertel für alle“ c/o Changing Cities, Lychener Str. 74, 10437 Berlin

Begründung des Antrags

Die Erreichung der Pariser Klimaziele, die Umsetzung des Berliner Mobilitätsgesetzes, die Verhinderung von Unfällen im Straßenverkehr und die laut WHO notwendige Reduzierung von Lärm- und Luftschadstoffbelastung sind nur mit einem schnellen Umsteuern in der Verkehrspolitik möglich.

Um unseren gesamten Kiezblock vom motorisiertem Durchgangsverkehr zu befreien, bedarf es lediglich der Sperrung des Gleimtunnels. Die geringere Lärm- und Luftschadstoffbelastung führt zu einer deutlich höheren Aufenthaltsqualität. Gewinnen würde man Sicherheit für Schulen, Kitas, Radfahrer*innen und Fußgänger*innen.

Unser Viertel ist stark vom PKW-Verkehr vor und nach Veranstaltungen  in der MSH und im JSP betroffen. Das Mobilitätsgesetz schreibt im §12, Absatz 2 vor, dass Veranstaltungsverkehr nach Möglichkeit mit dem Umweltverbund abgewickelt werden muss.

Die Einrichtung von mehr Fahrradstraßen in Pankow und insbesondere die Einrichtung der Fahrradstraße in der Gleimstraße wurde schon vor 3 Jahren in der BVV beschlossen. Zusammen mit der Fahrradstraße in der Stargarder Straße ist sie eine wichtige Ost-West-Fahrradroute und ein Zubringer zum Panketrail.

Die Einrichtung der Lieferzonen in der Gleimstraße ist notwendig, um Fahrradfahrer und Fußgänger vor gefährlichen Überholmanövern zu schützen und um einen Verkehrsfluss zu ermöglichen. Öffentliche Sitzgelegenheiten sollten in einer belebten Straße wie der Gleimstraße als konsumfreie Aufenthaltsmöglichkeiten selbstverständlich sein.

Mit Blick auf den Klimawandel wird die Bedeutung von Bäumen für das Mikroklima in der Stadt weiter steigen. Wir müssen jetzt handeln: Bäume brauchen Zeit zum wachsen. Um das Vertrauen der Menschen in die Politik und Verwaltung zu erhalten, müssen diese Forderungen endlich umgesetzt werden.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.